28.5.07

Farbverwaltung

Die beste Adresse für Farbzusammenstellungen in PowerPoint ist wohl:

http://kuler.adobe.com/

Viel Vergnügen.

Ihr
Beat Hinnen

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7.1.07

Begriffe à la Microsoft

Welche Voraussetzungen braucht es, um mit Software erfolgreich arbeiten zu können? In erster Linie muss man die wichtigsten Funktionen von Software von PC-Anwendungspaketen kennen. Es ist unbedeutend, ob in einer Grundausbildung eine Textverarbeitung mit Word, OpenOffice oder einem andern Programm erlernt wird. Wichtig ist einzig, die Möglichkeiten von Textverarbeitungs- und damit auch Desktop-Publishing-Software zu kennen (Zeichenformate, Absatzformate, Seitenformate, Serienbrieffunktionen, Tabellenfunktionen, Bausteinfunktionen usw.). Das gleiche gilt für Tabellenkalkulation, Präsentation, E-Mail-Programme und bedingt für Datenbankprogramme. Der richtige Einsatz der Funktionen muss erlernt werden. Die Arbeitstechnik (nicht die Befehlsauslösung) aber unterscheidet sich von Programm zu Programm kaum. Ein gewisses Informatikgrundwissen ist ebenfalls unabdingbar.

Starten Sie mal folgende Seite und öffnen Sie einzelne Word-Dokumente:

Link zu Beispielen

IKA-Lehrkräfte erkennen rasch, ob die Verfasserin/der Verfasser gelernt hat, mit den Funktionen von Word umzugehen und wessen Kenntnisse bei der Schreibmaschine aufhören. Die besten Informatikkenntnisse haben vermutlich diejenigen Mitarbeiter, welche Dokumente als PDF-Dateien hochgeladen haben. Original-Worddokumente sollte man nie ins Internet stellen. Auch Formulare, die aufs Netz gestellt werden, entwickelt man mit grossem Vorteil nicht mit Word.

Massgeblich beim Lernprozess ist auch die Terminologie. Wer die Fachbegriffe nicht kennt, kann kaum mit Hilfsprogrammen umgehen. Man versteht nicht, was da in der Hilfe angeboten wird. Die gebotenen Hilfestellungen, die heute fast ausschliesslich Online geschehen, sind gewaltig.

Bei der Einführung von Office 2000 (oder war es XP?) hat Microsoft viele Begriffe verbessert. Aus dem «langen Gedankenstrich» wurde beispielsweise der Geviertstrich. Verbesserungen sind sinnvoll. Man hätte erwarten können, dass dieser gute Weg in Office 2007 seine Fortsetzung findet. Mitnichten. Herausgekommen ist eine mittlere Katastrophe. Hier einige Beispiele:

  • Autoformen heissen jetzt nur noch Formen, in den Wordoptionen aber spricht Microsoft wieder von Autoformen (siehe Wordoptionen > Erweitert > Bearbeitungsoptionen).
  • Autotext heisst nun Schnellbausteine (viel besser wäre Textbausteine, ein Begriff, der schon bei Textsystemen (Wang usw.) Standard war, als PCs überhaupt noch nicht existierten).
  • Zeichnungsbereich heisst nun Zeichenbereich (ein sehr ungünstiger Ausdruck wegen seiner Nähe zu Zeichenformatierung). Vielleicht schlicht und einfach ein Microsoft-Versehen.
  • Gelegentlich sind ganze Dialogboxen plötzlich in englischer Sprache, selbst dort, wo in Office 2003 noch in Deutsch geschrieben wurde. Wohl verstanden: Ich spreche von der endgültigen Office-Version.

Was sich Microsoft hier nach vielen Beta-Versionen leistet, ist bedenklich. Tatsächlich wurde Microsoft nämlich auf solche Ungenauigkeiten aufmerksam gemacht, ohne dass sich etwas geändert hätte. Gemäss meinen Informationen wurde Windows-Viste von MVPs auf die korrekte Terminologie überprüft. Man kann hoffen, dass hier genauer gearbeitet wird. Schade, dass diese Praktiker für Office 2007 nicht begrüsst wurden.

Ihr
Beat Hinnen

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8.12.06

PowerPoint: Grafiken zentrieren

Oft ist es schwierig, in PowerPoint eine Grafik mit der Maus so zu platzieren, dass sie genau in der Mitte oder sauber an den Ecken der Seite erscheint. Anstatt die Menübefehle zu verwenden, empfiehlt es sich die Grafik mit Hilfe der Symbolleiste «Zeichnen» zu platzieren. So geht's:

  • Markieren Sie die Grafik.
  • Klicken Sie in der Symbolleiste «Zeichnen» auf die Schaltfläche Zeichnen.
  • Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf das Menü «Ausrichten oder verteilen».
  • Aktivieren Sie «Relativ zur Folie»
  • Klicken Sie jetzt erneut auf die Schaltfläche «Zeichnen».
  • Im Menü «Ausrichten oder verteilen» stehen Ihnen jetzt mehrere Einträge zur Verfügung, mit denen Sie die Grafik exakt auf der Folie platzieren können.
  • Zum Zentrieren Ihrer Grafik wählen Sie nacheinander die Einträge Horizontal zentrieren und Vertikal zentrieren.
  • Ihre Grafik wird anschließend auf der Folie zentriert.

Sofern Sie eine Grafik in einer Ecke platzieren wollen, wählen Sie mit dem gleichen Vorgehen die entsprechenden Befehle.

Ihr
Beat Hinnen

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23.11.06

Der Irrtum PowerPoint


Ihr
Beat Hinnen

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22.11.06

Interessantes zu Office 2007

Interessante Informationen zum neuen Office 2007:


http://www.testticker.de/praxis/professional_computing/article200611210202.aspx

Ihr
Beat Hinnen

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14.11.06

PowerPoint-Tipp


Interessante Effekte erzielen Sie, wenn Sie Bilder in Ihrer Präsentationen gelegentlich in eine andere als in eine quadratische oder rechteckige Form setzen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

Wählen Sie in den Autoformen die gewünschte Form aus und zeichnen Sie die Form auf die Folie.

Mit der rechten Maustaste klicken Sie nun auf die AutoForm und wählen im Kontextmenü Autoform formatieren.

In der Registerkarte Farben und Linien wählen Sie Ausfüllen > Farbe > Fülleffekte > Grafik > Grafik auswählen.

Lesen Sie das gewünschte Bild in Ihre Autoform ein.

Ihr
Beat Hinnen

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18.10.06

Aufbau einer PP-Schulung

PowerPoint-Schulungen bauen oft so auf, dass Masterfolien erst in einem späten Zeitpunkt der Schulung unterrichtet werden (Aufbaukurs). Diese Methode halte ich für falsch, vor allem dann, wenn bereits Wordkenntnisse bei den Lernenden vorhanden sind.

Eine Masterfolie ist auf jeder Präsentationsfolie aktiv. Zwar trifft das auch beispielsweise bei Word für die Dokumentenvorlagen zu und ich rate ab, Anfänger mit Kenntnissen über Dokumentvorlagen zu überfordern. Aber in PowerPoint bekommt die Vorlage von allem Anfang an eine viel grössere Bedeutung. Die Arbeitszeit kann dank dem Umgang mit Masterfolien enorm verringert werden, Folien erhalten ein sauberes Layout und die Struktur des Vortrages lässt sich rasch visualisieren.

Ich erhalte immer wieder Präsentationen aller Art. Selbst Leute, welche sehr häufig Präsentationen erstellen, sind meist nicht in der Lage, mit Masterfolien umzugehen. Dies liegt oft daran, weil sei glauben, auch ohne Schulung rasch eine wirkungsvolle Präsentation erstellen zu können oder weil die korrekte Technik bei der Erstellung einer Präsentation nicht unterrichtet wurde. Der Umgang mit Masterfolien gehört zum entscheidenden Basiswissen.

Jeder Aufsatz und jeder etwas schwierigere Brief beginnt mit einer Planung. Das gilt genau so bei jeder Präsentation. Die Planung führt zum Aufbau der Präsentation und zur Einrichtung der Masterfolien.

Oft staunt man, mit welcher Kreativität Lernende PP-Präsentationen erstellen. Erschreckend ist jedoch, mit welchem Zeitaufwand diese Präsentationen entstehen. In erster Linie ist das alles nur eine Frage der Technik.

Ihr
Beat Hinnen

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22.8.06

Neue Funktionen in PowerPoint 2007 als Webcast

Wer sich für die neuen Funktionen von PowerPoint 2007 interessiert, bekommt eine kleine Einführungen als Webcast. Die Vorführung dauert etwa 55 Minuten.

Ihr
Beat Hinnen

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19.7.06

Organigramme in Powerpoint und Word


Das Organigrammodul hat in neueren PP-Versionen komplett geändert. Für Organigramme benütze ich aber nach wie vor gerne die PowerPoint eigenen Zeichnungsmittel. Die Möglichkeiten sind nach wie vor vielfältiger.

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29.6.06

Macht PowerPoint dumm?

Wie wäre es, wenn Christoph Blocher jeweils seine Albisgüetli-Rede mit einer PowerPoint-Präsentation unterstützen würde? Die rethorische Brillanz seiner Vorträge ginge restlos verloren. Auch wenn das vielleicht nicht besonders schade wäre, so ist es eine Tatsache, dass eine PowerPoint-Präsentation alles zerstören kann.

Bei Kommunikationsfachleuten ist PowerPoint als Präsentationshilfsmittel bei Vorträgen sehr umstritten. Einer der bekanntesten Kommunikationsberater, der im ganzen deutschsprachigen Raum Kurse zu horrenden Preisen durchführt, ist Matthias Pöhm. Er ist auch Verfasser von verschiedenen Büchern über Schlagfertigkeit. Vor einiger Zeit konnte ich einen faszinierenden Abend mit ihm erleben. Viele seiner Ansichten sind extrem und für mich nicht immer nachvollziehbar. Mit seinen negativen Äusserungen über PowerPoint hat er aber teilweise recht.

Entscheidend ist: Was will ich mit der Präsentation erreichen? In der Schulung hat die Präsentation zur Visualisierung des Unterrichtsstoffes bestimmt seine Berechtigung, sofern der Dozent über didaktische Cleverness vefügt. In den USA gibt es bereits Seminare unter dem Titel: Gute Vorträge trotz PowerPoint. Auf einer Webseite habe ich gelesen:

Schlechter Einsatz von Powerpoint macht dumm. Guter Einsatz von PowerPoint verbessert den Vortrag.

und jemand anderer meint:

Ein schlechter Vortrag wird durch den Einsatz von PowerPoint oder Video nicht gut. Eine unbedacht gestaltete PowerPoint Präsentation hingegen – mit viel Gezappel, umhersausenden Überschriften und wild gewordenen Animationen – kann einen guten Vortrag ruinieren.

Es ist an uns, den Schülern den zweckmässigen Umgang mit PowerPoint beizubringen.

Dazu gehört einerseits der technische Umgang mit PowerPoint. Diese Woche ist auf meinem Tisch eine Präsentation mit 115(!) Folien gelandet. Trotz der vielen Folien: Es ist eine tolle Präsentation. Aber der Vortragende hätte sich viel Arbeit ersparen können, wenn er mit einer einzigen Masterfolie gearbeitet hätte. Auf allen diesen Folien wurde das Kantonswappen immer wieder auf die einzelnen Folien kopiert.

Viel wichtiger als der Umgang mit dem Programm sind Kenntnisse der Gestaltung und der Präsentationstechnik. Hier muss das Schwergewicht des Unterrichts liegen. Zurzeit herrscht an den Schulen die Ansicht, dass jeder Vortrag noch eine PP-Präsentation beinhalten müsse. Fächerübergreifender Unterricht hin oder her – diese Entwicklung ist nicht das Gelbe vom Ei. Ich bin mit Mathias Pöhm einig, dass ein Vortrag ohne PowerPoint oft eine viel bessere Wirkung erzielt. Die Überlegung eines Schülers für seinen Vortrag PowerPoint wegzulassen, kann also durchaus sehr positiv sein. Das Schlimmste jedoch ist, wenn wir vom Schüler verlangen, verschiedene Hilfsmittel einzusetzen (PP + Hellraumprojektor + Video usw.). Oder vielleicht gibt es noch etwas Schlimmeres: Wir verlangen vom Schüler, dass seine Präsentation mindestens 7 unterschiedliche Animationen enthält. Und in der Bewertung steht dann: Nur 6 statt 7 Animationen eingesetzt – 2 Punkte Abzug! Übrigens: Man könnte auch noch 7 Animationen und 3 verschiedene Hilfsmittel verlangen. Die Präsentationstechnik als Ganzes zu beurteilen, ist natürlich viel schwieriger und vielleicht auch nicht immer ganz objektiv – aber es lohnt sich trotzdem für Schüler und Lehrer. Und dabei könnte durchaus auch einmal ein Abzug vorgenommen werden, weil der Vortragende wegen PowerPoint alles zerstört hat.

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Humbold Universtät zu Berlin

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